Beratung und Pflegegrad – Klarheit, Unterstützung und Orientierung

Beratung und Pflegegrad – Klarheit, Unterstützung und Orientierung

Fachgerechte Beratung rund um Pflegegrade zur Klärung des individuellen Bedarfs und Unterstützung im Antrags- und Einstufungsprozess.

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Für wen ist es geeignet?

Für wen ist das relevant

Die meisten Anfragen kommen von Angehörigen, die merken, dass „es zu Hause nicht mehr so gut geht wie früher“ und unsicher sind, ob ein Pflegegrad beantragt oder angepasst werden sollte.

Auch Pflegebedürftige selbst, Hausärzt:innen, Kliniken und Sozialdienste nutzen Beratung, um den Übergang von der Klinik in die häusliche Pflege zu planen.

Menschen, die erstmals einen Pflegegrad beantragen möchten

Personen mit vorhandenem Pflegegrad, bei denen sich der Gesundheitszustand verändert hat

Angehörige, die die Leistungen der Pflege- und Krankenkasse besser verstehen möchten

Patient:innen nach Krankenhausaufenthalt, Reha oder schwerer Erkrankung

Was die Beratung umfasst

Hilfe

bei der Einschätzung der Situation: Welche Unterstützung wird gebraucht? Ist ein Pflegegrad sinnvoll? Welche Unterlagen sind wichtig?

Unterstützung

bei Anträgen und Formularen: Ausfüllen von Anträgen, Vorbereitung auf den Besuch des Medizinischen Dienstes, Sortieren von Berichten und Nachweisen

Orientierung

im Leistungsdschungel: Erklärung von Pflegegrad, Sachleistungen, Pflegegeld, Entlastungsbetrag, Verhinderungspflege und Kombinationsmöglichkeiten

Planung

der nächsten Schritte: Welche Unterstützung ist kurzfristig nötig? Welche Hilfen (Pflege, Haushalt, Betreuung) lassen sich sinnvoll kombinieren?

Von der Anfrage bis zur Betreuung – Schritt für Schritt

Wir haben den Prozess einfach und verständlich gestaltet

5

Schritte zur Pflege

  • 1

    Kontakt

    Sie rufen an oder hinterlassen eine Anfrage

  • 2

    Kostenlose Beratung

    Wir klären Ihre Bedürfnisse und Zahlungsmöglichkeiten über die Kasse

  • 3

    Plan und Dokumente

    Wir erstellen einen Pflegeplan und helfen Ihnen bei den Formalitäten

  • 4

    Start

    Die Mitarbeiter kommen nach einem vereinbarten Zeitplan zu Ihnen

  • 5

    Regelmäßige Anpassung

    bei Bedarf passen wir den Plan an

Kosten und Kostenträger

Die meisten Leistungen der Grundpflege werden durch die Pflegekasse übernommen, sofern ein Pflegegrad vorliegt. Wir begleiten die Antragstellung, rechnen direkt mit der Kasse ab und erklären mögliche Eigenanteile transparent und im Voraus.

Beispiele aus der Praxis

Um es greifbarer zu machen, hier einige typische Situationen:

Erstantrag auf Pflegegrad

Eine alleinlebende Seniorin stürzte häufiger und benötigte Hilfe im Haushalt. Die Tochter war unsicher, ob ein Pflegegrad vorliegt. In der Beratung wurden der Alltag strukturiert erfasst, der Antrag vorbereitet und die Begutachtung erklärt. Kurz darauf wurde ein Pflegegrad bewilligt, und häusliche Unterstützung konnte organisiert werden.

Verschlechterung des Gesundheitszustands

Ein Mann mit bestehendem Pflegegrad konnte plötzlich deutlich weniger allein erledigen. Wir prüften mit der Familie, ob eine Höherstufung sinnvoll ist, halfen beim Antrag und bei der Dokumentation des erhöhten Pflegebedarfs.

Unklarheit über Leistungen

Eine Familie wusste zwar, dass ein Pflegegrad besteht, kannte aber die verschiedenen Budgets und Möglichkeiten (Pflegegeld, Pflegesachleistung, Entlastungsbetrag) nicht genau. In der Beratung wurden alle Bausteine erklärt und ein Plan erstellt, wie die Leistungen optimal genutzt werden können.

Häufige Fragen

Es handelt sich um eine strukturierte, verständliche Unterstützung bei allen Fragen zu Pflegegrad, Begutachtung, Leistungen der Pflegeversicherung und der praktischen Umsetzung im Alltag.
Grundsätzlich jede Person, die aufgrund Krankheit, Behinderung oder altersbedingten Einschränkungen im Alltag dauerhaft Hilfe benötigt. Der Antrag wird bei der Pflegekasse gestellt.
Nach dem Antrag beauftragt die Pflegekasse den Medizinischen Dienst (oder einen anderen Gutachterdienst). Dieser bewertet den Pflegebedarf bei einem Hausbesuch. Wir erklären, worauf geachtet wird und wie Sie sich sinnvoll vorbereiten können.
Ja. Wir helfen beim Ausfüllen der Formulare, Sammeln von Unterlagen und bei der Beschreibung des tatsächlichen Hilfebedarfs im Alltag.
Ja. Bei einer deutlichen Veränderung des Gesundheitszustands kann ein Höherstufungsantrag gestellt werden. In der Beratung prüfen wir gemeinsam, ob das sinnvoll ist.
Je nach Situation kann Beratung über bestimmte Budgets (z.B. nach § 37 SGB XI) abgedeckt oder privat abgerechnet werden. Wir informieren vorab transparent über mögliche Kosten und Finanzierung.

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